Deutscher Cricket Bund
Mittwoch, 08.09.2010 KontaktImpressum
Präambel der MCC Laws of Cricket so aktuell wie nie
In der gegenwärtigen Diskussion um Disziplin und der Motivation, Gutes zu tun, der Gemeinschaft zu dienen und präventiv gegen jegliche Art von Gewalt, sei es durch das Wort oder durch die Hand, vorzugehen, sieht sich der DCB verpflichtet, an dieser Stelle die Präambel zu den Laws of Cricket erneut in Erinnerung zu rufen.

Möge der "Spirit of Cricket" unsere Gesellschaft durchdringen und einen kleinen Beitrag zu einem respektvollen Umgang miteinander beitragen.




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Spirit of Cricket

PRÄAMBEL - DER GEIST DES CRICKETSPORTS
Dieser Sport verdankt seinen einzigartigen Charakter zu großen Teilen der Tatsache, daß er nicht nur nach seinen Regeln gespielt werden sollte, sondern auch nach dem Geist des Cricketsports. Jede Handlung, die als Mißachtung dieses Geistes zu betrachten ist, verletzt diesen Sport selbst. Die Hauptverantwortung für die Einhaltung des Geistes des Fair Play liegt bei den Kapitänen.

1. Zwei Regeln übertragen dem Kapitän deutlich die Verantwortung für das Verhalten der Mannschaft.

Verantwortung der Kapitäne
Die Kapitäne sind zu jedem Zeitpunkt dafür verantwortlich, daß das Spiel sowohl in Übereinstimmung mit dem Geist des Cricketsports als auch nach den Regeln durchgeführt wird.
Verhalten der Spieler
Falls sich ein Spieler nicht den Anweisungen eines Schiedsrichters fügt, oder die Entscheidungen eines Schiedsrichters durch Wort oder Tat kritisiert, oder seine Ablehnung deutlich macht, oder sich allgemein in einer Weise verhält, die den Cricketsport in Verruf bringen könnte, soll der betreffende Schiedsrichter den Vorfall zunächst dem anderen Schiedsrichter und dem Kapitän des Spielers melden und letzteren anweisen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

2. Faires und Unfaires Spiel
Den Regeln zufolge haben die Schiedsrichter die alleinige Entscheidungsgewalt in Fragen fairen und unfairen Spiels. Die Schiedsrichter können jederzeit einschreiten und es liegt in der Verantwortung der Kapitäne wann immer nötig entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

3. Die Schiedsrichter sind befugt in folgenden Fällen einzuschreiten:
Spielverzögerung
Beschädigung der Pitch
Gefährliches oder unfaires Bowlen
Absichtliche Veränderung des Ballzustandes
Bei jeder anderen Handlung, die sie als unfair betrachten

4. Der Geist des Cricketsports schließt den RESPEKT ein gegenüber:
Dem Gegner
Dem eigenen Kapitän und der eigenen Mannschaft
Der Rolle der Schiedsrichter
Den traditionellen Werten dieses Sports


5. Es verstößt gegen den Geist des Cricketsports:

Die Entscheidungen eines Schiedsrichters durch Wort, Tat oder Gesten zu kritisieren
Einen Gegner oder Schiedsrichter zu beleidigen
Sich an Betrug oder unlauteren Praktiken zu beteiligen, z.B.
(a) einen Einspruch anzustrengen im Wissen, daß der Batsman nicht aus ist
(b) in aggressiver Weise einem Schiedsrichter gegenüber einen Einspruch anzustrengen
(c) einen Gegner abzulenken versuchen, entweder verbal oder durch Belästigungen durch ständiges Klatschen oder unnötige Geräusche, unter dem Vorwand der Begeisterung oder Anfeuerung der
eigenen Mannschaft.

6. Gewalt
Jede Form von Gewalt hat auf dem Spielfeld nichts zu suchen.

7. Spieler
Die Kapitäne und Schiedsrichter bestimmen gemeinsam den Ton für die Durchführung eines Cricketspiels. Von jedem Spieler wird erwartet, daß er dazu in hohem Maße beiträgt.
 

http://www.cricket.de
erstellt am 26.04.2010



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